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letzte Aktualisierung:
23. 01. 2023
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Der Aufbau des "Carrera GT" zum Rallyauto

Ende Oktober 2012 haben wir in einem Onlineportal eine Porsche 924 Carrera GT Replika gefunden, die ganz in unserer Nähe zum Verkauf stand. Nach langem Hin und Her überlegen wurde das Fahrzeug besichtigt und schlussendlich am nächsten Tag gekauft. Unser Basisauto hatte im 02.03.1976 in Holland seine erste Zulassung. Es handelt sich also um einen ganz frühen 924er. Die folgende Bildergalerie zeigt das Auto bei der Besichtigung und gibt somit den Kaufzustand wieder.

Zuhause angekommen wurde mit der Zerlegung des Innenraums und der Karosserie begonnen. Beim Ausbau des Teppichs kamen im Laufe der Zeit immer mehr kleine und grosse Baustellen am 36jährigen Karosserieblech zum Vorschein. Schnell war klar, das hier der Karosseriebauer unseres Vertrauens ran muss. Vorher wurde so gut es ging die Bitumendämmung sowie der grösstenteils direkt mit der Karosserie verklebte Dämmfilz entfernt, Flugrost beseitigt sowie die gelbe Originalfarbe abgeschliffen. Im Anschluss bekam der Innenraum noch eine Dusche Grundierung spendiert, damit er auf seiner mehrwöchigen Reise zum Schweissen nicht noch mehr Rost ansetzt.

Nach Abschluss der Karosseriearbeiten ging es direkt weiter zum Einschweissen des Überrollkäfigs. Da unser Porsche langfristig ein H-Kennzeichen bekommen sollte musste der Käfig so ausgeführt werden, wie er zu der Zeit als das Auto gebaut wurde üblich war. Hierzu wurden Unterlagen und Fotos von Wolf-Dieter Ihle und dem Porsche Archiv beschafft. Die folgenden Bilder zeigen unseren Porsche direkt nach der Wiederankunft in der heimischen Garage, sowie während der Lackierung des Innenraums.

Nachdem der Innenraum frisch auslackiert war, konnte mit dem Zusammenbau begonnen werden. So musste zum Beispiel das Schiebedach erneut eingeklebt und verschraubt werden. Auch das Armaturenbrett kam nach kleineren Umbaumaßnahmen wieder an seinen ursprünglichen Platz. Es wurden ebenso neue Schalensitze wie Sicherheitsgurte angebaut. Die Elektrik des Fahrzeuges wurde auf das Notwendigste reduziert und die für den Rallyeinsatz notwendigen Geräte wie Leselampe für den Beifahrer, Funkuhr, Tripmaster installiert. Desweiteren hatten die beim Kauf eingebauten Türen in den letzten Jahren extrem gelitten und neue wurden lackiert und angepasst. Die Türverkleidungen mussten umgearbeitet werden, da die orginalen aufgrund der Käfigstreben nicht mehr passten. Nach Abschluss aller Arbeiten wurde das Fahrzeug im September 2013 zur Abnahme vorgeführt und am 3.Oktober 2013 bei der 50. 3-Städte Rallye München - Wien - Budapest erstmalig eingesetzt.